
1939 - 1947In Böbing bestand bis 1947 noch kein organisierter Sportverein. Dennoch
wurde der Skisport in unserem Ort bereits rege betrieben. Schon Ende der 30-er
Jahre fanden Skilangläufe über Vorderkirnberg und Geigersau sowie Abfahrtsläufe
von der Schnalz statt.
Ein Jahr später legte Sepp Berger sein Amt als 1. Vorstand nieder, da er in Unterammergau
wohnte und deshalb seiner Meinung nach nicht ausreichend für den Verein tätig sein konnte.
Sein Amt übernahm Josef Heiß; zum Schriftführer wurde Max Bartl gewählt.
1950 - 1970Als im Oktober 1950 Josef Heiß sein Amt als 1. Vorstand niederlegte, übernahm diesen Posten der 24-jährige Gottfried Erhard. Dieser verunglückte bei einem tragischen Motorradunfall am 16.03.51 tödlich. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Josef Holzmann die Vereinsführung, die er zum Wohle des Vereins bis 1982, also insgesamt 31 Jahre, innehatte.
Die Brüder Wolfgang, Ludwig und Willi Erhard waren während der 50-er Jahre die erfolgreichsten Böbinger Skifahrer. Der Abfahrts-Wanderpokal war zwischen ihnen immer hart umkämpft. Insgesamt blieb der Pokal von 1949 bis 1959 achtmal im Hause Erhard. |
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Willi Erhard war außerdem auch ein sehr erfolgreicher Langläufer. Die von Ihm aufgebaute Böbinger Langlauf-Mannschaft wurde später von Günther Köpf übernommen, der die Böbinger Langläufer viele Jahre trainierte.
Um für die verschiedenen Wettkämpfe im Winter gerüstet zu sein, beteiligten sich einige Mitglieder in den Sommermonaten auch an Volks- und Waldläufen der näheren und weiteren Umgebung. Unter anderem waren dies Martin und Heini Wörmann, Günther Köpf, Willi Erhard sowie Alfred Strunz und Karl Schrubasch. Der Terminkalender für unsere Skifahrer wurde nun laufend umfangreicher. Es standen nun auch Vergleichsrennen mit Nachbarvereinen auf dem Programm. Eine besondere Freundschaft entwickelte sich durch Ehrenvorstand Sepp Berger vor allem zum WSV Unterammergau. Ebenso nahmen unsere Skifahrer sehr erfolgreich an den alljährlichen Kreismeisterschaften teil. Betty Schuster entwickelte sich hierbei zur Seriensiegerin. Sie errang zwischen 1957 und 1965 insgesamt acht Kreismeistertitel. Hans Doll und Hannelore Berger wurden je einmal Jugend-Kreismeister. Auch Ehrenvorstand Sepp Berger war weiter für den Ski-Club aktiv. Bei verschiedenen Rennrodel-Veranstaltungen erreichte er vorderste Plazierungen. 1959 und 1960 wurde er sogar Bayrischer Meister in der Altersklasse, sowie im Jahr 1960 zweiter bei den Deutschen Meisterschaften. Ende der 60-er Jahre nahm neben ihm auch Alfred Strunz an Rodel-Rennen teil. |
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1970 - 1990Nachdem Stefan Gugger das Amt des Jugendleiters übernommen hatte, erhielt die Nachwuchsarbeit bei den
Skifahrern einen neuen Schub. Zusammen mit seiner Frau Betty sowie Peter Schweiger wurden Skikurse und
Trainingseinheiten durchgeführt, die anfangs auf der Schnalz und ab 1969 am Bromberg abgehalten wurden.
Der Ski-Club richtete bereits einige Male auf der Schnalz oder in Unterammergau Kreismeisterschaften aus. Ab 1970 wurden alljährlich Schüler-Skitage am Bromberg durchgeführt, bei denen bis zu 500 Läufer am den Start gingen unter anderem auch der spätere Slalom-Weltcupsieger Armin Bittner aus Krün. Die große Zahl der Starter stellte natürlich auch hohe Anforderungen an da Organisationsteam um Sepp Holzmann, Willi Erhard, Stefan Gugger, Peter Schweiger, Max Schmid, Karl Hinkofer und Karl Langer. Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Helfer konnten diese Rennen stets reibungslos durchgeführt werden. Auch die Erfolge der Böbinger Nachwuchsfahrer konnte sich in den folgenden Jahren sehen lassen. Bei Kreismeisterschaften und auch bei dem ab 1978 ausgetragenen Kreis-Cup gab es einige Böbinger Sieger. Der größte Erfolg für den SC Böbing bei alpinen Kreismeisterschaften gelang im Jahr 1980, als der Verein neben dem Senioren-Kreismeister Manfred Erhard, auch die Klassensieger Willi Erhard, Rosemarie Schweiger, Peter Schweiger und Hardi Schweiger stellte. Mehrere alpine Rennläufer vertreten die Farben des Ski-Clubs auch Heute noch, nicht nur auf Kreisebene, sondern auch bei Gau- bzw. DSV-Punkterennen.
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1990 - heuteIn den 90er Jahren wurde das Sportangebot im Verein weiter ausgebaut, indem am Sportgelände umfangreiche
Baumaßnahmen durchgeführt werden konnten. So wurden 1990 zwei weitere Tennisplätze errichtet sowie 1991 ein
Anbau an das bestehende Sportheim mit Umkleidekabinen für die Fußballabteilung.
Im Jahr 1995 wurde auch ein Allwetterplatz mit Basketballkorb angelegt.
Der SC Böbing hat sich im Laufe der Jahre zu einem komplexen Sportverein entwickelt, vom Ski-Club zum
Breitensportverein. Das Sportangebot soll so vielfältig als möglich gestaltet werden, um allen Mitgliedern
die Möglichkeit zu geben, sich sportlich zu betätigen. Ein Großteil der Übungsstunden kann in der
Schulturnhalle abgehalten werden, die dem Verein von der Gemeinde Böbing zur Verfügung gestellt wird.
Die Schulturnhalle ist vor allem in der Wintersaison fast vollständig mit den verschiedenen Sportgruppen
des Vereins ausgebucht.
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1947-1948
1948-1950
1950-1951
1951-1982
1982-1991
1991-1993
1993-1997
seit 1997